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Forum für Nutzer der Weiterbildungsplattform

Die Wiki-Struktur bietet auf Diskussionsseiten zu den einzelnen Artíkeln die Möglichkeit einer Diskussion. Für eine bessere Kommunikation wird den Nutzern dieser Plattform ein eigenes Forum zur Verfügung gestellt. Dieses kann unter folgender Adresse erreicht werden:

http://ild-wiki-forum.xobor.de/

EffizienzCluster LogistikRuhr

Im Bereich der Logistik gab und gibt es eine Vielzahl von Projekten, die sich auf verschiedene Aspekte konzentrieren. Bei der Erstellung dieser Plattform fand dabei vornehmlich eine Zusammenarbeit mit dem EffizienzCluster LogistikRuhr statt. Dieses stellt eine Zusammenfassung von verschiedenen Projekten und an ihnen beteiligten Unternehmen dar, die im Folgenden vorgestellt werden sollen. Die einzelnen Projekte können dabei acht Leitthemen zugeordnet werden.

Leitthema Wandelbare Logistiksysteme

Projekt Hub2Move

Das Projekt wurde noch nicht realisiert. Weitere Informationen sind für die Zukunft zu erwarten.

Projekt smart Reusable Transport Items (smaRTI) - der intelligente Materialfluss

Ziel des Verbundprojekts

Es soll branchen- und Supply Chain-übergreifend ein Ansatz für einen intelligenten Materialfluss geschaffen werden. Es soll das Konzept des Internets der Dinge angewandt werden, durch das sich Ladungsträger selbständig ihren Weg suchen. Informationen werden dabei in Echtzeit übertragen. Dies erhöht die Flexibilität in der Logistik.

Konkrete Innovationen

Für die selbständige Steuerung der Ladungsträger werden Konzepte für Prozesse, Technologien und Software entwickelt, die eine Identifizierung, Lokalisierung und eine Steuerung von Ladungsträgern erlauben. Desweiteren werden plattformunabhängige Module zur vereinfachten Implementierung in bestehende Lagertechnologien konzipiert. Eine Erprobung der Konzepte findet in den Branchen Luftfracht, FMCG und Briefpost statt.

Projektpartner

Deutsche Post AG, REWE-Informations-Systeme GmbH, Mars Services GmbH, Chep Deutschland GmbH, Lufthansa Cargo AG, Infineon Technologies AG, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

Projekt Stewart-Gough-Plattform

Ziele des Verbundprojekts

Es soll ein neuartiges Regalbediengerät entwickelt werden, das sich an der Stewart-Gough-Plattform orientiert. Anstelle eines klassischen Regalbediengerätes wird dabei eine an bis zu acht vorgespannten Seilen befestigten Plattform ersetzt. Diese Form des Regalbediengerätes hat u.a. Energieersparnisse zum Vorteil.

Konkrete Innovationen

Die Verwendung der Stewart-Gough-Plattform stellt die konkrete Innovation dar. Diese hat gegenüber klassischen Regalbediengeräten einige Vorteile:

  • verkürzte Spielzeiten
  • höhere Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung
  • optimierte Lagerabmessung
  • hohe Energieeffizienz
  • niedrigere Investitionskosten
  • niedrigere Instandhaltungs- und Unterhaltungskosten

Projektpartner bdf consultants, Lufapak GmbH, mercatronics GmbH, MLOG Logistisc GmbH, Platinex GmbH, Universität Duisburg-Essen

Projekt Tracing intelligenter LogistikObjekte (TiLO)

Ziel des Verbundprojekts

Bei der Gestaltung und dem Betrieb logistischer Systeme sollen moderne Informationssysteme mit dem Ziel einer Aufwandsreduktion z.B. bei der Verfolgung von Logistikobjekten eingesetzt werden.

Konkrete Innovationen

Es werden Demonstratoren in konkreten Anwendungsfeldern entwickelt. Zudem wird eine automatisierte Bewertung der Leistungsfähigkeit von Prozessen und Materialflusssystemen anhand von Kennzahlen entwickelt. Neuartige Softwaremodule dienen der Sammlung und Auswertung von Daten und der Steuerung und Evaluation ganzer Systeme.

Projektpartner

Clatronic International GmbH, Deutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V., DEWIS GmbH, Lufapak GmbH, Schenker Deutschland AG, SDZ SimulationsDienstleistungsZentrum GmbH, w3logistics AG, Transportsysteme und -logistik, Universität Duisburg-Essen

Leitthema Logistics-as-a-Service

Projekt Service Design Studio

Ziele des Verbundprojekts

In diesem Projekt sollen Anwendungen entwickelt werden, die bestehede Logistik-Software als Cloud-Computing-Lösungen kommerziell nutzbar machen sollen. Erprobt werden sollen diese Anwendungen in Echtzeitabrechnungsmodellen im Mobilfunkbereich, die auf die Logistik übertragen werden. Vorteile für die Nutzer solcher Anwendungen liegen in der Erschliessung neuer Märkte und in der schnelleren, kostengünstigeren und flexibleren Verwendung der Softwareprodukte in neuen Umgebungen.

Konkrete Innovationen

Um Cloud-Computing-Lösungen anbieten zu können, werden Funktionalitäten zur Nutzungsabrehnung und zum Zugriffsschutz entwickelt, die die ursprünglich verwendete Sorftware nicht verändern. Die Software wird dahingehend erweitert, dass sie Funktionalitäten wie Schalen um die Software herumgelegt werden (Um z.B. unterschiedliche Nutzungsrechte von verschiedenen Nutzergruppen abbilden zu können). Die Funktionalitäten sind unterschiedliche virtuelle Marktplätze geeignet. Eine Zielplattform ist die Fraunhofer-Entwicklung Logistics Mall. Projektpartner

Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik, Orga Systems GmbH, Sopera GmbH, Tarent Gesellschaft für Softwareentwicklung und IT-Beratung mbH

Projekt Supply Chain Design

Das Projekt wurde noch nicht realisiert. Weitere Informationen sind für die Zukunft zu erwarten.

Projekt Supply Chain Execution

Ziele des Verbundprojekts

Im Rahmen dieses Projektes soll eine unternehmensübergreifende Logistiklösung entwickelt werden. Durch diese Lösung sollen Auftragsabwicklung und Materialfluss dezentral und interoperabal gesteuert werden. Im Projekt erfolgen Entwicklungen für die Möbelindustrie, eine darüber hinausgehende Standardisierung soll vorangetrieben werden.

Konkrete Innovationen

Es werden Lösungsbausteine im Rahmen des Baukastensystems "Plug & Control Center" entwickelt für die operative Erfassung und Steuerung des Materialflusses. Die Bausteine sollen auch auf mobilen Geräten anwendbar sein. Es werden ein Überblick über ablaufende logistische Prozesse, Zustandsdaten über logistische Objekte und netzwerkübergreifende Steuerungsaufgaben geboten.

Projektpartner

Möbelwerke A. Decker GmbH, Möbelfabrik Fr. Rudolf & Sohn GmbH & Co. KG, PSI Logistics GmbH, Unicon Networks & Consulting, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik

Projekt Supply Chain Planning

Ziele des Verbundprokts

Ziel ist die Entwicklung von Methoden und Werkzeugen, die logistische Planungsaufgaben in logistischen Netzwerken unterstützen. Es sollen Projekte für IT-Lösungen in verschiedenen Funktionsbereichen und Branchen umgesetzt werden. Das Projekt richtet sich sowohl an große internationale wie auch an kleine und mittlere Unternehmen.

Konkrete Innovationen

Als Werkzeuge zur Unterstützung von Planungsaufgaben werden Servicebausteine entwickelt, die über eine serviceorientierte Plattform, z.B. die LogisticsMall (siehe assozierte Projekte) für verschiedene Unternehmen konfiguriert werden können. Dadurch sind Unternehmen lose miteinander verbunden und es kann von jedem beteiligten Unternehmen genau bestimmt werden, wie viele Daten für den Austausch freigegeben werden. Außerdem entstehen in dem Projekt Methoden zur Produktionskooperation und zur Planungsunterstützng in Distributionsnetzwerken.

Projektpartner

ABH Stromschienen GmbH, Continental Reifen Deutschland GmbH, SDZ SimulationsDienstleistungsZentrum GmbH, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik IML, Technische Universität Dortmund, Universität Duisburg-Essen

Leitthema Urbane Versorgung

Projekt Dynamics in Navigation

Ziel des Verbundprojekts

Intelligente Navigationssysteme sollen die Vision „Nie wieder im Stau stehen“ möglich machen. Das Projekt "Dynamics in Navigation" konzentriert sich auf die Verbesserung des Routings von Personal Navigation Devices (PNDs). Um dieses Ziel zu erreichen verfolgt das Projekt zwei Ansätze: Zum einen wird ein zentraler und unabhängigen Dienst eingerichtet, der nicht nur Daten über die tatsächliche Verkehrssituation, sondern auch Daten aus Verkehrsprognosen bereitstellt. Entscheidend für die Umverteilung von Verkehrsströmen sind zusätzliche Informationen über die Auslastung der Straßen im Netz und die verbleibenden freien Kapazitäten. Auf diesen umfassenden Informationen wird die Routenwahl dann dynamisch und individuell an die aktuelle und prognostizierte Verkehrslage angepasst. Der zweite Ansatz zur Verbesserung der Verkehrssituation ermöglicht es Behörden durch ihr Verkehrsmanagement die Navigation konkret zu beeinflussen. Denn der zentrale Service verarbeitet auch lokale Verkehrsinformationen, beispielsweise innerstädtische Sperrungen und die zugehörigen Umleitungsempfehlungen, und stellt sie allen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung. Hierzu wird der entwickelte offene Standard „OpenLR“ für eine kartenunabhängige geographische Referenzierung verwendet.

Konkrete Innovationen

Die Bereitstellung umfangreicher Informationen ermöglicht eine dynamische und individuelle Navigation. Durch die Optimierung der Verkehrsnavigation können die Fahrtzeiten deutlich reduziert werden. Für den Verkehrsteilnehmer werden Fahrten stressfreier und entspannter, für Unternehmen ergeben sich monetäre Vorteile, da Mitarbeiter weniger Zeit auf der Autobahn verbringen bzw. weniger Zeit für eine Route benötigen. Für das Gesamtnetz bedeutet diese neue Art der Individualität eine erhebliche Entlastung und eine gleichmäßige Verteilung des Verkehrs.

Projektpartner

TomTom Development Germany GmbH, TRC Transportation Research and Consulting GmbH, Universität Duisburg-Essen

Projekt eBase4Mobility

Ziel des Verbundprojekts

Im Rahmen des Projekts soll ein modular aufgebautes, raumsparendes und automatisches Parkhaus mit integrierter Batterielade- und Wechselstation entstehen, das zugleich Möglichkeiten zur Warenlagerung bietet. In dem Parkhaus sollen die Fahrzeuge nach dem Prinzip eines Hochregallagers auf Tablaren verstaut werden. Die neue eBase4Mobility eignet sich insbesondere als Stützpunkt für stadtnahe Verkehre wie Paketdienste, Carsharing, Autovermieter, Taxen oder Pflegedienste. Die Pilotierung erfolgt in der Region Rhein-Ruhr, mittelfristig ist eine Übertragung in die Hälfte der 81 deutschen Großstädte geplant.

Gleichzeitig wird das Projekt neue Strukturen aufbauen und die erforderlichen Systemkomponenten entwickeln, um die Elektromobilität für Lieferverkehre in urbanen Räumen nutzbar zu machen. Damit sollen emissionsarme Auslieferungen im Innenstadtbereich ermöglicht werden.

Konkrete Innovationen Für die elektromobile Zukunft im innerstädtischen Lieferverkehr werden sichere Ladepunkte mit automatisierter Ankopplung und Visualisierungssysteme zur benutzerspezifischen Steuerung, Überwachung und Abrechnung der Ladevorgänge entwickelt. Um die Umweltverträglichkeit des Konzepts auch für bereits im Einsatz befindliche Elektrofahrzeuge sicherzustellen, werden Fahrzeugkomponenten für Hybridtechnologie als Nachrüstsätze entwickelt und auf einem Versuchsfahrzeug beispielhaft erprobt. Weiterhin wird der Aufbau eines flächendeckenden Netzes für die Aufnahme und Energieversorgung des ruhenden Verkehrs angestrebt. Entwickelt werden übertragbare Basistechnologien sowie Identifikations- und Abrechnungssysteme für die Nutzer von eBases. Auch soll ein Netz für eine Versorgungsstruktur entworfen werden.

Projektpartner

BES Buchal Engineering Systems, Busch-Jaeger Elektro GmbH, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Großwinkelmann GmbH & Co. KG

Projekt ePOD@Home - signierte Warenübergabe an der Haustür

Ziel des Verbundprojekts

ePOD@Home fokussiert die Entwicklung eines durchgehenden und sicheren Warenübergabeverfahrens, das eine signierte und damit rechtsgültige Warenübergabe an der Haustür ermöglicht. Mit dem Verfahren soll zukünftig keine Zustellung mehr an unberechtigte Dritte erfolgen. Der Kunde definiert bereits vorab bei der Bestellung, wer als legitime Person die Ware in Empfang nehmen darf. Für die Gestaltung des Zustellprozesses der Zukunft werden bestehende Versand- und Übergabeprozesse überprüft, abgestimmt und neu konzipiert.

Konkrete Innovationen Die Erhöhung der Prozessqualität bei gleichzeitiger Reduktion der Prozesskosten wird angestrebt. Dabei steht die ganzheitliche Sichtweise auf den Versandprozess mit seinen Akteuren im Vordergrund. Als konkreter Lösungsansatz sollen zukünftig Implementierungen wie der elektronische Personalausweis als Lösungsbaustein angeboten werden. Neue Software- und Hardwarelösungen sind Bestandteil der Entwicklung. Die Integration und Nutzung der Infrastruktur und Potenziale innovativer Basistechnologien ermöglichen ein vielversprechendes Geschäftsmodell für Logistikdienstleister. Erprobt wird ePOD@Home als prototypische Implementierung im Bereich der Versandapotheken.

Projektpartner

Identcom GmbH, LinogistiX GmbH, LogAgency GmbH, Sanicare Apotheke, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

Projekt Homecare Services

Dieses Projekt wurde noch nicht realisiert. Mit Ergebnissen ist in Kürze zu rechnen.

Projekt Urban Business Navigation - branchenindividuelle Navigation

Ziel des Verbundprojekts

Im Rahmen des Verbundprojekts werden branchenindividuelle Navigationslösungen für den städtischen Wirtschaftsverkehr entwickelt. Dabei geht es um die Frage, was eine Navigation der nächsten Generation zur Erhöhung emissionsarmer Lebensräume und effizienter Logistikprozesse beitragen kann. Durch die Erforschung von Anwendungsbereichen für neue Navigationslösungen und auf Basis der Anforderungen aus der Praxis wird ein System entwickelt, das eine angepasste Navigation in urbanen Räumen für verschiedene Branchen bereitstellt. Dazu werden sowohl branchen- wie auch unternehmensindividuelle Informationen in die Navigation einfließen als auch neue Informationen für Navigationskarten generiert. Unternehmen sollen so zukünftig in die Lage versetzt werden, eine individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Navigationslösung einzusetzen.

Konkrete Innovationen

Im Ergebnis und auf der Basis von Pilotprojekten werden Produkte und Services für den urbanen Navigationsmarkt entstehen, die neben der Ressourcenschonung die Effizienzsteigerung von Unternehmensprozessen in der Belieferung durch Wegstreckenreduzierung im Fokus haben. Hierzu werden sowohl statische als auch dynamische Informationen integriert. Die Entwicklung von drei Modulen – Navigationscontent, Navigationskarte und Navigationssoftware – steht dabei im Vordergrund. Diese Module bestehen jeweils aus Core-Komponenten sowie aus angepassten branchenspezifischen Ausprägungen. Mit dem angestrebten Cartridge-System können spezifische Branchenlösungen konfektioniert werden.

Projektpartner

Logiball GmbH, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

Projekt Urban Retail Logistics - Gemeinsam in die Stadt

Ziel des Verbundprojekts

Zentrales Ziel ist die Weiterentwicklung der Feindistribution in städtischen Räumen: Die Handelslogistik soll an die Bedingungen und das Konsumverhalten in Ballungsräumen angepasst werden. Zur Neugestaltung urbaner Versorgungsstrukturen wird auf einen händlerübergreifenden Ansatz mit der Bildung kooperativer Logistikstrukturen unter Wettbewerbern gesetzt: Konkurrenten arbeiten zusammen, um eine effektive Bündelung der Warenströme zu erreichen. Dafür müssen logistische Infrastrukturen und Schnittstellen zwischen Fernverkehr und Feindistribution weiterentwickelt und neu gestaltet werden. Ein Urban Hub soll als zentraler Bündelungspunkt die logistische Abwicklung hoch individualisierter Warenströme ermöglichen. Einen zusätzlichen Schwerpunkt des Projekts bildet die Verminderung städtischer Waren- und Dienstleistungsverkehre, um CO2-Emissionen und Lärm zu reduzieren.

Konkrete Innovationen Im Urban Hub muss eine Vielzahl individueller Prozesse koordiniert werden. Die dazu erforderliche Intelligenz gewährleistet die moderne AutoID- und smarte IT-Technologie: Ein Urban Information System kann so den notwendigen Informationsfluss schnell bündeln und stellt die Vernetzung der Dienstleitungs- und Warenströme sicher. Das Projekt greift unter dem Schlagwort „Tante Emma 2.0“ innovative Handelskonzepte auf und entwickelt passende Belieferungsservices. Als Multichannel-Konzept führt „Tante Emma 2.0“ Internetbestellungen mit stationären Sortimenten zusammen. So können Handelsunternehmen, die vor Ort eine begrenzte Warenauswahl anbieten und diese durch ein größeres, „virtuelles“ Sortiment ergänzen möchten, logistisch optimal bedient werden.

Projektpartner

Capgemini Deutschland Holding GmbH, DOEGO Fruchthandel und Import eG, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, GS1 Germany GmbH, Landgard Blumen und Pflanzen GmbH, Lekkerland GmbH & Co. KG, Metro AG, REWE-Zentralfinanz eG

Leitthema Güterverkehrsmanagement

Projekt Dynamische Konsolidierung

Ziel des Verbundprojektes

In diesem Projekt soll ein Konzept für die Errichtung eines Flügelgüterzugverkehrs am Beispiel der Verbindung Duisburg-Moskau geschaffen werden. Flügelzügen können an Konsolidierungspunkten zusammengefügt bzw. geteilt werden. Dies ermöglicht ein flexibles Routing und soll so einen kosten- und zeitminimalen Transport ermöglichen.

Konkrete Innovationen Im Rahmen des Projektes sollen zwei entscheidungsunterstützende Instrumente entwickelt werden:

  • eine Software, die Routingentscheidungen wie die Wahl der Streckenabschnitte und der Verkehrsträger unterstützt
  • ein Tracking & Tracing-System, das die Lokalisierung einzelner Ladungseinheiten erlaubt und so etwa Verspätungen anzeigen kann

Projektpartner

Rhenus AG & Co. KG, SDZ GmbH, w3logistics AG, Universität Duisburg-Essen

Projekt ELA (Effizienz in logistischen Anlagen

Ziel des Verbundprojektes

Die Leistungsfähigkeit von logistschen Anlagen soll bei gleichbleibendem Ressourceneinsatz erhöht werden. Diese Steigerung soll mithilfe einer Software erfolgen.

Konkrete Innovationen

Als Ergebnis dieses Projektes soll ein IT-Produkt entstehen:

  • Der EcoSiteManager ermöglicht eine Volldatenerfassung von Sendungsinformationen, die u.a. eine permanente Statusabfrage erlaubt. Mithilfe dieses Produktes wird eine benutzergeführte Ressourcen- und Verkehrssteuerung erreicht. Der EcoSiteManager kann auf verschiedene logistische Anlagen übertragen werden.

Projektpartner

DB Mobility Logistics AG, ESG Elektroniksystem- und Logistik GmbH, Kühne + Nagel AG & Co. KG, Logwin Solutions Deutschland GmbH, AMETRAS nobab GmbH, Technische Universität Dortmund

Projekt IACH (Integrated Air Cargo Hub)

Ziel des Verbundprojekts

Die Effizienz in der Lufttransportkette soll verbessert werden. Ein wichtiges Mittel ist dabei die Verzahnung und Verbesserung des Informationsflusses. Die gesteigerte Leistungsfähigkeit drückt sich z.B. in einer erhöhten Flächenproduktivität und in einer verbesserten Konkurrenzfähigkeit aus. Der Frankfurter Flughafen wird für das Projekt als Forschungsfeld genutzt.

Konkrete Innovationen

Zum einen werden in diesem Projekt Strategien zur Effizienzsteigerung generiert, zum anderen werden Grundlagen und Anforderungen für eine übergreifende IT-Plattform entwickelt.

Projektpartner

aviainform GmbH, Fraport AG, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Schenker Deutschland AG, Siemens AG Division Mobility

Minimalinvasive Baumaßnahmen

Ziel des Verbundprojektes

Durch minimalintensive Baumaßnahmen sollen lange Bauzeiten, ungünstiger Zulieferverkehr und nicht korrekt dimensionierte Lagerflächen ökologisch und ökonomisch minimiert werden. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist hierbei der mangelnde Informationsfluss. Als Beispielregion dient das Ruhrgebiet mit Baumaßnahmen an Autobahnen.

Konkrete Innovationen

Die Verbesserung des Informationsflusses soll durch ein Informationsterminal erreicht werden. Dadurch werden u.a. ein systematisierter Bestellablauf, der die Anzahl von Einzeltransporten verringert oder eine verbesserte Koordination von Abtransporten erreicht werden.

Projektpartner

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, GEOsat GmbH, Gradwohl Konzept, Reichel Projektmanagementgesellschaft mbH, Sonepar Deutschland Region West GmbH

Projekt Multimodal Promotion - Intelligente Bündelung von Warenströmen

Ziel des Verbundprojekts

Mithilfe eines Analyse- und Planungstools sollen kleine und mittelständische Unternehmen in die Lage versetzt werden, ihre Transportströme auf die Möglichkeit eines kominierten Verkehrs zu prüfen. Dies soll helfen, den Anteil des Schienenverkehrs und der Binnenschiffahrt gegenüber dem Straßengüterverkehr zu erhöhen.

Konkrete Innovationen

In diesem Projekt wird das Analyse- und Planungstool Multimodal Promotion entwickelt.

Projektpartner

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Dortmunder Hafen AG, Duisburger Hafen AG, Verkehrslogistik Consulting und Engineering GmbH

Projekt OrGoLo (Organisatorische Innovationen mit Good Governance in Logistik-Netzwerken)

Ziel des Verbundprojektes

Das Projekt hat das Ziel, das konventionelle Supply Chain Management um das Supply Chain Governance zu erweitern. Es sollen verantwortungsvolle Lieferketten erschaffen werden, die ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen. Hierbei werden die Ansprüche externer Stakeholder bedacht. In kleineren und mittleren UNternehmen sollen nötige Kompetenzen und Wertorientierungen organisatorisch verankert werden.

Konkrete Innovationen

Als Ergebnis dieses Projektes werden Software-Produkte für die betriebliche Praxis entwickelt. Dies umfasst drei Produkte:

  • eine lernfähige Wissensdatenbank zur verantwortungsbewussten Gestaltung internationaler Supply Chains, die auf dem Wissensmanagementkonzept Casebased Reasoning beruht
  • ein Lieferkettenkonfigurator, der in der Lieferkettengestaltung Aspekte des Supply Chain Governance berücksichtigt
  • eine wissensbasierte Kollaborationsplattform zur Unterstützung von unternehmensübergreifenden, wissensintensiven Geschäftsprozessen

Projektpartner

admoVa Consulting GmbH, bdf Consultants GmbH, DST Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V., Duisburger Hafen AG, Lufapak GmbH, relamedia GmbH, SimulationsDienstleistungszentrum SDZ GmbH, TraffGo HT GmbH, Universität Duisburg-Essen, w3logistics AG

Artikel auf dieser Plattform

CBR-Tool für Design von Supply Chains

Lieferketten-Konfigurator/ Supply Chain Governance

Projekt Safe Networks for Logistics - Sichere Transportketten dank multimodaler Logistik

Ziel des Verbundprojekts

Das Projekt spezialisiert sich auf die Stahlindustrie, in der die gesamte Wertschöpfungskette untersucht und optimiert werden soll. Die Versorgungssicherheit in der Transportkette soll erhöht werden durch eine bessere Informationstransparenz und durch vorauseilende Informationen (weiter hinten in der Wertschöpfungskette stehende Dienstleister sollen frühzeitig informiert werden). Dabei soll die Ausfallsicherheit nicht um jeden Preis erhöht werden, sondern bspw. Erweiterungen von Logistikstrukturen Kosten-Risiko/Nutzenabschätzung bewertet werden.

Konkrete Innovationen

Die an der Wertschöpfungskette Beteiligten wird eine Web-Plattform zur Verfügung gestellt, auf der Informationen bereitgestellt werden können. Bei den an der Plattform beteiligten Partnern werden Softwaremodule installiert, die automatisiert Informationen an die Plattform weitergeben. Zur Sammlung und Übertragung der Informationen wird die Agententechnologie angewandt.

Projektpartner

Bilstein Gruppe, Rhenus Logistics, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, Salzgitter Flachstahl, Haeger & Schmidt International, Valourec & Mannesmann Tubes, Panopa, VCE Verkehrslogistik Consulting & Engineering GmbH

Leitthema Umwelt im Fokus

Projekt Green Logistics - ein Siegel für grünes Handeln

Ziel des Verbundprojekts

Im Rahmen des Verbundprojekts werden die ökologischen Wirkungen logistischer Prozesse und Systeme erstmalig verursachungsgerecht für die Bereiche Logistikimmobilie, Intralogistik und Transport bestimmt. Dabei wird die gesamte Logistikkette berücksichtigt. Die hierfür (weiter) zu entwickelnden Methoden und Instrumente werden in ein Zertifizierungssystem für Logistikdienstleister überführt. Ziel ist die Entwicklung eines international anerkannten Öko-Zertifikats. Dieses soll zum einen auf der Basis vorhandener Daten, zum anderen auf einer breiten Plattform von Praxiserfahrungen bzw. der Summe von acht Fallstudien entstehen. Gleichzeitig werden Best Practices, Kennlinien sowie Checklisten für Unternehmen erarbeitet.

'Konkrete Innovationen

Der Erfolg des Verbundprojekts misst sich an der Effizienzsteigerung und Emissionsminderung in logistischen Systemen und Prozessen. Dazu sollen alle relevanten Anforderungen von Seiten zukünftiger Anbieter und Nutzer Eingang in die Untersuchungen sowie die zu entwickelnden Produkte und Dienstleistungen finden. Die Innovation liegt in der Vergleichbarkeit der ökologischen Wirkungen, in der logistischen Leistungserbringung und dem Nachweis der Existenz ökoeffizienter Lösungen entlang der gesamten Logistikkette. Der Branchenstandard im Bereich der Green Logistics wird dabei durch die Projektergebnisse vorgegeben, u.a. einen CO2-neutralen Luftfrachthub, eine ökoeffiziente Last Mile Logistik sowie ein ressourcensparendes Behältermanagement.

Projektpartner

ARGE Goodman Germany GmbH, Arcadis Deutschland GmbH, DB Mobility Logistics AG, Deutsche Post AG, Fiege Deutschland Stiftung & Co. KG, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Lufthansa Cargo AG, Schmidt-Gevelsberg GmbH, TÜV Rheinland AG, United Parcel Service Deutschland Inc& Co. OHG, Vanderlande Industries GmbH, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

Projekt Ressourceneffiziente Instandhaltungslogistik (ResIH)

Ziel des Verbundprojekts

Im Verbundprojekt ResIH werden die Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung im Bereich der Intra-/Logistik und der Instandhaltung in Chemieparks untersucht. Dazu wird der gegenwärtige Ressourcenverbrauch analysiert – sowohl im Hinblick auf die eingesetzte Energie als auch auf das Material. Darauf aufbauend werden Möglichkeiten ermittelt, diesen Ressourcenverbrauch nachhaltig zu reduzieren. Die dafür erforderlichen Strategien und Maßnahmen werden dargestellt und im Hinblick auf den Mehr- und Mindereinsatz von Ressourcen bewertet. Im Ergebnis soll in Zukunft mehr Leistung durch weniger Ressourceneinsatz möglich sein.

Konkrete Innovationen

Die Entwicklung strategischer Planungswerkzeuge soll ermöglichen, Intra-/Logistiksysteme und die Instandhaltung zukünftig ökoeffizient zu gestalten: Mit Hilfe eines „Instrumentariums zur Bewertung des Ressourcenverbrauchs“ (RESSTRAT) soll bspw. der optimale Austauschzeitpunkt von Intra-/Logistikkomponenten nach CO2-Kriterien ermittelt werden und der Nutzen effizienter Instandhaltungsmaßnahmen messbar gemacht werden. Weiterhin soll ein „Assistenzsystem zur standortübergreifenden Reduzierung der Bevorratungsmengen von Ersatzteilen“ (RESOPT) entwickelt werden. Zudem sammeln die am Projekt beteiligten Partner (Instandhaltungs- und Logistikdienstleister) Erfahrungen für neue Dienstleistungsfelder wie z. B. ein standort- und unternehmensübergreifendes Ersatzteil-Pooling und Instandhaltungsstrategien für Intra-/Logistiksysteme.

Projektpartner

InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG, Xervon GmbH, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

Projekt Sustainable Sourcing Excellence

Ziel des Verbundprojekts

Mit dem Verbundprojekt soll der EffizienzCluster LogistikRuhr eine Vorreiterrolle hinsichtlich strukturierter, transparenter und umfassender Entscheidungsfindung als wesentliche Komponente für nachhaltiges Handeln und seiner unternehmerischen Bewertung einnehmen. Im Verbundprojekt wird der gesamte Entscheidungsprozess zur Nachhaltigkeit in Einkauf, Beschaffungslogistik und Mobilität durch verschiedene Teilansätze abgedeckt. Dadurch soll die Bewertung/Messung, Steuerung und Kontrolle von Nachhaltigkeit in Einkauf und Beschaffungslogistik ermöglicht werden. Zentral für das Vorhaben ist die Verfolgung der sogenannten Triple-Bottom-Line, also das ganzheitliche Verfolgen von ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Zielen, die das Erreichen von Nachhaltigkeit ausmachen.

Konkrete Innovationen

Die Ansätze zur Zielerreichung sind umfassend. Zum einen wird ein Verfahren zur ganzheitlichen Messung der Umweltwirkung von Einkauf und Beschaffungslogistik entwickelt. Dabei werden eine ganzheitliche und quantifizierbare Bewertungsmethodik von Ressourcen- und Energieeinsatz sowie der Einhaltung sozialer Standards mit der wirtschaftlichen Erfolgsmessung in Einkauf verknüpft. Zum anderen wird ein internationaler Sourcing Governance Code entwickelt, der nachhaltigen Einkauf und nachhaltige Beschaffungslogistik sicherstellt. Die Erstellung eines Leitfadens für Nachhaltigkeitsberichte in Einkauf und Beschaffungslogistik wird zudem forciert. Er soll nachhaltige Leistungen der Unternehmensöffentlichkeit standardisiert zugänglich machen. Darüber hinaus wird eine CO2-effiziente Sourcing Plattform entwickelt, durch die Transparenz über den CO2-Footprint für eine Vielzahl zu beschaffender Warengruppen und Logistikdienstleistungen entsteht. Des Weiteren wird ein nachhaltiges und IT-gestütztes Risikomanagementsystem entwickelt, das die Vermeidung von Nachhaltigkeitsrisiken ermöglicht.

Projektpartner

Clariant Produkte (Deutschland) GmbH, Dachser GmbH & Co. KG, Deutsche Telekom AG, EBS Universität für Wirtschaft und Recht GmbH / Institute for Supply Chain Management - Procurement and Logistics (ISCM), Intertek Holding Deutschland GmbH, Neckermann.de, Rhein-Main-Verkehrsbund GmbH, Sandoz International GmbH, Vattenfall Europe AG

Projekt Tray Cycling - Logistics for Urban Mining (TraCy)

Ziel des Verbundprojekts

Das Verbundprojekt TraCy leistet durch die Umsetzung der Logistik für Urban Mining einen wichtigen Beitrag zur konsequenten Rückgewinnung verbrauchter Stoffe bzw. Abfälle sowie zur vollständigen Weiterverwendung von Nebenprodukten aus industriellen Prozessen. Ein wichtiger Aspekt ist die Integration von Sekundärrohstofflieferanten in das Supply Chain Management (SCM) produzierender Unternehmen. Ver- und Entsorger weisen derzeit noch deutliche Unterschiede in der Abwicklung ihrer Geschäftsprozesse, dem Einsatz entsprechender Technik sowie der Kommunikation zwischen den beteiligten Akteuren auf. Sie müssen lernen, „die gleiche Sprache“ zu sprechen, um Wertstoffkreisläufe in der Realität zur Zufriedenheit aller umsetzen zu können.

Konkrete Innovationen

Die wesentliche Innovation besteht im Aufbau von Logistik- und Managementsystemen nach den Regeln des Supply Chain Managements, durch die Entsorgungsunternehmen ihrer zukünftigen Rolle als Rohstofflieferant gerecht werden können. Diese werden im Rahmen eines Versuchsfelds für die Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen aus Verbundwerkstoffen erprobt. Unter Berücksichtigung von Schnittstellen und Technikstandards entsteht ein standardisiertes Logistikkonzept für die Ver- und Entsorgung auf Basis von Mehrwegbehältern. Für die Planung, Steuerung und Optimierung aller notwendigen Prozesse, z.B. Beschaffung oder Distribution, erfolgt die Entwicklung eines Informations- und Kommunikationssystems für das Ressourcenmanagement. Integrierte Bestands- und Stoffstrommanagementsysteme ermöglichen nicht nur eine verbesserte Bestandsführung. Vielmehr können so auch verlässliche Aussagen über die Verfügbarkeit und Qualität von Sekundärrohstoffen getroffen werden.

Projektpartner

BioCycling GmbH, Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, IFEU gGmbH, INTERSEROH Dienstleistungs GmbH, Schöller Arca Systems GmbH, tegos GmbH, zeitec Software GmbH

Leitthema Logistische Gestaltungskonzepte

Projekt Integriertes CSR-Management in Logistiknetzwerken (CoReLo) - verantwortlich wirtschaften

Ziel des Verbundprojekts

Das Verbundprojekt CoReLo entwickelt innovative Strategien der Unternehmensverantwortung, die über die bekannten Ansätze des nachhaltigen Supply Chain Managements hinausgehen. Vielmehr setzt sich das Projekt mit speziellen Fragen der ökonomischen, sozialen und ökologischen Verantwortung von kleinen und mittelständischen Logistikdienstleistern und Logistiknetzwerken auseinander. Insbesondere werden auch unternehmenskulturelle Besonderheiten berücksichtigt. Ein wesentlicher Bestandteil des Verbundprojekts ist die Wirkungsanalyse bestehender Ethik- und Nachhaltigkeitsprogramme, die Aufschluss über die Effizienz von CSR-Managementkonzepten liefert.

Konkrete Innovationen

Im Ergebnis entsteht ein auf die Logistik zugeschnittenes praxisnahes und leicht zu implementierendes Ethik- und Nachhaltigkeitsprogramm. Neuartig ist die Verbindung von Ethik- und Nachhaltigkeitsanalysen mit der Gewinnung von Stakeholder-Informationen. Hinzu kommt die Entwicklung von Kommunikationsinstrumenten, mit denen Logistikunternehmen ihre CSR-Aktivitäten intern und extern besser kommunizieren können. Ziel ist es, die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung mit der Innovationskraft der Unternehmen zu verbinden. Leitfäden zu einem Nachhaltigkeitsmanagement, die anhand von praktischen Erfahrungen in Betrieben erstellt werden, sollen interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

Dies geschieht im Rahmen einer zu gründenden Servicestelle für Weiterbildung und Qualifzierung, derDIALOGistik duisburg, die im Duisburger Hafen angesiedelt sein wird. Die Servicestelle ist ein Gemeinschaftsprojekt der Forschungsvorhaben CoReLo, Universitäre Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistik (WiWeLo) und Organisatorische Innovationen mit Good Governance in Logistik-Netzwerken (OrGoLo).

Projektpartner

Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Universität Witten/Herdecke, Universität Duisburg-Essen, Duisburger Hafen AG, Große-Vehne Speditions GmbH, Horst Weyer und Partner GmbH, relamedia GmbH, Verband Spedition und Logistik NRW e.V.

Projekt eQuaL 2.0 - e-Qualifizierung für effiziente Logistikprozesse

Ziel des Verbundprojekts

Im Rahmen des Projekts wird die betriebliche Weiterbildung in der Unternehmenslogistik den volatilen und dynamischen Umfeldbedingungen betriebsindividuell angepasst und ebenfalls dynamisiert. Zudem wird die Wissensvermittlung vor dem Hintergrund innovativer didaktischer Konzepte effektiver gestaltet. Statt herkömmlicher Dozenten-Ausrichtung mit instruktivistischem Vorgehen wird ein Lernerzentriertes Basisformat mit einem konstruktivistischen Ansatz verfolgt. Um dies zu erreichen wird die Logistik-Weiterbildung eng mit den technischen Möglichkeiten der Simulation verknüpft. Dadurch wird erreicht, dass Mitarbeiter über Experimente die Auswirkungen von Veränderungen im Prozessablauf unmittelbar spüren und die Implementierung vereinfacht wird.

Konkrete Innovationen

Im Ergebnis entsteht ein ganzheitliches Qualifizierungssystem, das didaktisch, inhaltlich, organisatorisch und technisch innovativ und zudem unternehmensspezifisch adaptierbar ist. Hierdurch soll erreicht werden, dass Wissen in der betrieblichen Weiterbildung nicht nur vermittelt, sondern kollaborativ generiert wird. Mitarbeiter können aktiv Optimierungsansätze überprüfen und werden für Probleme und Einflussfaktoren in logistischen Systemen sensibilisiert. Dazu werden entsprechend real existierende logistische Systeme und ihre Prozesse in Modellen abgebildet, um sie benutzerfreundlich und bedienerleicht experimentierbar zu machen.

Projektpartner

Dorma GmbH & Co. KGaA, SDZ GmbH, Technische Universität Dortmund, Universität Duisburg-Essen

Projekt Supply Chain School

Ziel des Verbundprojekts

Zielsetzung ist es, einen wegweisenden Beitrag zur Entwicklung der beruflichen Weiterbildung in der Logistik zu leisten. Die Supply Chain School dient als neuartiges Werkzeug und Plattform für die Strukturierung, Aufbereitung und Verbreitung von Wissen für die Logistik. Im Ergebnis entsteht eine digitale Lernplattform, die relevantes Logistikwissen enthält und neuesten didaktischen Konzepten folgt. Unternehmen können daraus im Rahmen von „Corporate Academies“ individuelle Weiterbildungspakete für Mitarbeiter schnüren. Die Lernbedürfnisse der Beschäftigten beim Aufbau von Handlungs- und Gestaltungskompetenzen stehen im Mittelpunkt des Vorhabens.

Konkrete Innovationen

Insgesamt werden neben dem Systemkonzept der Supply Chain School drei weitere Konzepte erar-beitet. Diese werden insbesondere wissenschaftlich, aber auch in der Kombination aus Wissenschaft und Technik neuartig sein. Die modular aufgebaute Strukturierung von Logistik-Bildungsinhalten und die Verknüpfung mit individuellen Lernbedürfnissen von Führungskräften und Experten (kompetenz-basierte Bildungswege) wird unterstützt durch innovative Lernformen (Blended Learning, die Kombination von Präsenzphasen und eLearning-Phasen) und ein Evaluationskonzept zur Bewertung von Bildungsinvestitionen (Return on Education) in der Logistik.

Projektpartner

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, Technische Universität Dortmund, Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen, EBS Universität für Wirtschaft und Recht GmbH / Institute for Supply Chain Management - Procurement and Logistics (ISCM), Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Materna TMT GmbH, SMI Campus GmbH, BrainNet Supply Management Consultants GmbH

Projekt Wissenschaftliche Weiterbildung in der Logistikbranche (WiWeLo)

Ziel des Verbundprojekts

Das Projekt WiWeLo fokussiert den Kern seiner Aktivitäten auf die modellhafte Entwicklung, Erprobung, Durchführung und Evaluation passgenauer Qualifizierungs- und Studienkonzepte in der Logis-tikbranche. Die konzeptionellen wie auch lernorganisatorischen Grundlagen werden in enger Abstimmung mit den von Praxisvertretern formulierten Entwicklungshorizonten erarbeitet. Ausgangspunkt hierfür sind detaillierte Analysen des Qualifikationsbedarfs spezifischer betrieblicher Adressatengruppen auf unterschiedlichen Hierarchiestufen.

Innovationsmerkmale des Verbundprojekts

Ausgehend vom Ziel eines Brückenschlags zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung steht die Entwicklung von zertifizierten Abschlüssen für unterschiedliche logistische Zielgruppen auf verschiedenen betrieblichen Statusebenen im Vordergrund des Verbundprojektes. Der konzeptionelle Ansatz basiert einerseits auf einer erweiterten Öffnung von Lernzugängen für Berufstätige ohne formale Hochschulzugangsberechtigung, anderseits wird dem Trend zur Akademisierung des Wissens im Bereich der beruflichen Weiterbildung Rechnung getragen. Beispielsweise ist geplant, im Rahmen der Binnenschifffahrt einen neuen formalen Berufsabschluss (Meister) zu entwickeln und zu erproben, der einen Hochschulzugang und die Partizipation an wissenschaftlicher Weiterbildung ermöglicht. Hierzu ist es notwendig, die Anrechnung beruflich erworbener formaler und informeller Kompetenzen umzusetzen. In diesem Kontext steht auch die Projektaktivität, die Berufswertigkeit in einem sektoralen Qualifikationsrahmen für die Logistik darzustellen und an die Entwicklung zum Deutschen Qualifikationsrahmen anzupassen.

Auf institutioneller Ebene werden die Projektaktivitäten in einer neu zu gründenden Servicestelle gebündelt: der DIALOGistik duisburg, die ihren Sitz im Duisburger Hafen haben wird. Sie ist als Scharnierstelle zwischen Wissenschaft und Praxis konzipiert. Mit dieser Anlaufstelle für Wissenstransfer, Qualifizierung und Logistikeffizienz am Duisburger Hafen ist perspektivisch die Etablierung einer Global Logistics Academy bzw. einer Professional School verbunden. Diese zentrale Anlaufstelle soll in ihrem Angebot Qualifizierung, Beratung und Begleitung von Veränderungsprozessen für Unternehmen im Logistiksektor vereinen.

In die DIALOGistik Duisburg bringen neben dem Verbundprojekt WiWeLo auch die Forschungsvorhaben Integriertes CSR-Management in Logistiknetzwerken (CoRe-Lo) und Organisatorische Innovationen mit Good Governance in Logistik-Netzwerken (OrGoLo) Anwendungen, Produkte und letztlich auch innovative Ideen aus ihrer Forschungsarbeit ein.

Projektpartner

DST Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme e.V., FOM Hochschule für Oekonomie & management gGmbH, FOM ild Institut für Logistik- und Dienstleistungsmanagement, Duisburger Hafen AG, SSL Servicegesellschaft Spedition und Logistik mbH, VSL Verband Spedition und Logistik NRW e.V.

Leitthema Aktivierung von Clusterpotenzialen

Projekt Competitiveness Monitor (CoMo) - innovativer Methodenbaukasten zur strategischen Zukunftsplanung

Ziel des Verbundprojekts

Im Rahmen von CoMo werden miteinander verknüpfte digitale Logistik-Werkzeuge für die kollaborative Vorausschau und Zukunftsplanung entwickelt. Unternehmen soll eine digitale Management-Toolbox bereitgestellt werden, anhand derer sie ihre eigene Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit ermitteln, vergleichen und schließlich verbessern können. Die Integration der Toolbox in eine internetbasierte Leitzentrale ist geplant. Mithilfe des Competitiveness Monitors können sich Unternehmen gezielter und individueller auf die Zukunft vorbereiten und Entscheidungen auf einer zukunftsrobusten Grundlage treffen. Diese Unternehmen sind damit besser auf mögliche Störfaktoren und Überraschungen vorbereitet, die in der Zukunft auf sie zukommen könnten, und sichern sich strategische Vorteile im Wettbewerb. Eine wichtige Basis für die Konzeption ist eine Befragung der renommiertesten Zukunftsforscher weltweit.

Konkrete Innovationen

Zu den Innovationen des Projekts gehören

die Generierung, Vernetzung und Aufarbeitung von Informationen über zukünftige makro- und mikroökonomische Entwicklungen der Logistikbranche, des Clusters und des Unternehmensumfelds, die Vermittlung von Lerninhalten zum Themenfeld Zukunftsforschung und zum Aufbau von Zukunftskompetenz im Cluster, die Stimulierung der Kooperation der Clusterakteure zum aktiven gemeinsamen Umgang mit Zukunftsfragen Im Vordergrund steht dabei die Entwicklung einer IT-Plattform mit verschiedenen Tools wie einem Branchenvariometer, einer Trend-Datenbank und einer onlinebasierten Zukunfts-Werkstatt.

Projektpartner

Bayer Material Science AG, BrainNet Supply Management Consultants GmbH, dilotec GmbH, EBS Universität für Wirtschaft und Recht GmbH / Institute for Futures Studies and Knowledge Management (IFK)

Projekt Logistics iMATE

Das Projekt wurde noch nicht realisiert. Weitere Informationen sind für die Zukunft zu erwarten.

Leitthema Assozierte Projekte

Projekt Logistics Mall - Cloud Computing für Logistik

Ziel des Projekts

Das Projekt Logistics Mall schafft die Voraussetzungen dafür, dass Logistik-IT-Dienste und -Prozesse als Handelsobjekte in der Cloud bereitgestellt und vermarktet werden können. Dazu wird in mehreren Stufen ein virtuelles Kaufhaus für Logistikdienstleistungen – die Logistics Mall – entwickelt und bereits vom Industriepartner betrieben. In der Logistics Mall können Anbieter einzelne Prozesse und Transportleistungen bereitstellen oder ihre Softwaremodule einstellen. Logistik-Prozessdesigner verbinden diese Bausteine dann zu Prozessketten. Die Anwender können fertige oder individuelle IT-Dienste in der Cloud ausführen und ihre Abläufe damit gezielt unterstützen.

Konkrete Innovationen

Mit Cloud Computing werden Logistics on demand bzw. eine IT-Unterstützung „aus der Steckdose“ angeboten. In der Logistics Mall lassen sich selbst komplexe logistische Prozesse ganzheitlich darstellen, umsetzen und realisieren. Die vollständige Virtualisierung der IT-Umgebung ersetzt kostenintensive Serverstrukturen: Beispielrechnungen zeigen für Unternehmen eine Kosteneinsparung um bis zu 50 Prozent. In der Logistics Mall kann der Kunde nach Abschluss eines entsprechenden Vertrags per Webbrowser auf seinen privaten Bereich zugreifen und die gewünschte Software verwenden. Das Abrechnungsmanagement übernimmt der Betreiber der Mall.

Projektpartner

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und LOgistik IML, Fraunhofer-Institut für Software und Systemtechnik ISST, Logata GmbH

Projekt log4green - EU Projekt

Ziel des Projekts

Im EU-Projekt log4green gestalten 13 Partner aus sechs europäischen Ländern aktiv das Zukunftsfeld Logistik. Ziel ist es, die Strategien der europäischen Logistikregionen im Hinblick auf die Ressourcenschonung ihrer Entwicklungskonzepte miteinander zu vergleichen. Außerdem soll das Forschungspotenzial in den Bereichen Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, multimodaler Transport und urbane Versorgung ermittelt werden. Themen wie die Dynamik von Innovationen, die Ausbildung einer neuen Generation von Logistik-Experten und die Vernetzung der beteiligten Cluster spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Das Projekt „log4green“ wird im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms realisiert und ist Teil der „Regions of knowledge“ (Wissensregionen). Das Programm bündelt seit 1984 die Aktivitäten der Europäischen Union zur Förderung von Forschungs- und forschungsrelevanten Aktivitäten.

Konkrete Innovationen

In mehreren Arbeitspaketen, unter anderem unterstützt durch Benchmarkanalysen im Bereich von Logistiknetzwerken, soll eine internationale strategische Forschungs- und Handlungsagenda entstehen. Die Kernkompetenzen in den beteiligten Regionen bilden eine exzellente Basis für den zukunftsorientierten Austausch. Sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede werden die konkrete wissenschaftliche Arbeit inspirieren und aktivieren.

Projektpartner

Entwicklungskoordination Kärnten (Projektkoordination), Universität Klagenfurt, Verein Netzwerk Logistik, PROJEKT-kompetenz.eu (alle Österreich), EffizienzCluster LogistikRuhr, Universität Duisburg-Essen, Europäische-Ukrainische Wirtschaftsagentur, Logistics in Wallonia (Belgien), Nov@log (Frankreich), International Transporters´Association of Turkey, KOC University, Istanbul Metropolitan Planning and Urban Design Centre (alle Türkei), Odesssa National Maritime University (Ukraine)

Projekt Zellulare Transportsysteme

Ziel des Projekts

Das Projekt zielt auf die Entwicklung eines Zellularen Transportsystems ab, bei dem sich die Fahrzeuge ohne Leitlinien und Markierungen frei durch ein Lager bewegen, dynamisch auf ihre Umgebung reagieren, miteinander kommunizieren und sowohl Lager- als auch Transportaufgaben übernehmen. Der Entwicklung des Multishuttle Move folgt der Praxistest in einer eigens eingerichteten Demonstrationsfläche, der Forschungshalle für „Zellulare Fördertechnik“ (ZFT). Auf gut 1.000 Quadratmetern wird dort der Betrieb im Lager der Zukunft erprobt. Im wohl größten Versuch künstlicher Intelligenz in der Logistik bewegen sich 50 innovative autonome Transportfahrzeuge zwischen Regalen und Kommissionierstationen. Das Projekt soll den Beweis antreten, dass sich stationäre Fördertechnik und Regalbediengeräte ökonomisch, ökologisch und technisch sinnvoll durch autonome Shuttle-Systeme ersetzen lassen.

Konkrete Innovationen

Durch den Einsatz eines Multi-Agenten-Systems und mit Hilfe von Ameisenalgorithmen wird die „Schwarmintelligenz“ auf die Intralogistik übertragen. Durch Shuttles, die eigenständig den direkten Weg zum Ziel finden, sollen sich deutlich verkürzte Wege im Lager ergeben. Weitere Vorteile sind die Skalierbarkeit und Wandelbarkeit des gesamten intralogistischen Systems, so dass die Systemleistung sich über die Zahl der eingesetzten Fahrzeuge nahezu beliebig steuern lässt.

Projektpartner

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML

Persönliche Werkzeuge