Innerbetrieblicher Transport

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Transport in der Logistik entspricht nicht allein der klassischen Vorstellung von Transport von Gütern zwischen unterschiedlichen Geschäftspartnern (zwischen zwei Unternehmern, zwischen Unternehmer und Privatperson, meist Zwischenschaltung von Transportunternehmen) mittels Bahn, Zug, Flugzeug, etc. Transport ist auch in einem Unternehmen von immenser Bedeutung. So müssen Materialien nach dem Wareneingang weitertransportiert werden (zunächst ins Lager, zu den Produktionsanlagen, etc.), bevor sie als fertige Produkte weiter verschickt werden können. Solche und ähnliche Prozesse werden als innerbetriebliche Logistik, Intralogistik oder Mikrologistik bezeichnet. Im Folgenden sollen zunächst Einflussfaktoren, Ziele und Aufgaben für den innerbetrieblichen Transport dargestellt werden sowie einige innerbetriebliche Transportsysteme.

Ziele

Bei der Durchführung des innerbetrieblichen Transports sollen bestimmte Ziele erfüllt werden, die somit eine Ausgangsgröße für die Planung, z.B. darüber, welche Transportsysteme eingestzt werden sollen. Die Ziele können folgendermaßen strukturiert werden:

  • Optimale Nutzung
    • minimale Transportkosten
    • minimale Leerwege
    • hohe funktionale und zeitliche Auslastung
  • Hoher Servicegrad
    • kurze Auftragswartezeiten
    • niedrige Transportzeiten
  • Hohe Flexibilität
    • breites Spektrum an Transportgütern
    • leichte Anpassung an betriebliche Umstellungen
  • Hohe Transparenz
    • Informationen über die aktuelle Situation
    • verursachungsgerechte Kostenverrechnung
    • Erzeugung von Kennzahlen

Diese Ziele dienen einem betriebswirtschaftlich optimalen Transportprozess. Desweiteren sollte aber auch Wert auf Sicherheit gelegt werden. Transportprozesse bieten nämlich ein hohes Unfallpotenzial.

Innerbetriebliche Transportsysteme

  • Förderbänder
  • Verschienbewagen

Literatur

  • Schulte, C. (2008): Logistik Wege zur Optimierung der Supply Chain, München.
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